10/06/2015
Fetschebuer_crop

Der Fetschebuer

Der Fetschebuer in Hamm,  eine begehrte Wasserstelle weit und breit, die Lebensader für die wenigen Bewohner des Äppelweg und er gab der Umgegend des Hammertälchens den Flurnamen.

Noch bis nach dem 1. Weltkrieg war es die einzige Trinkwasserstelle für die wenigen Anwohner, wie Gärtner Schosseler, Bauer Jeck, meinen Großvater, Wollweber Dumont sowie Bahnwärter Ewen im Baueschbierg. Weiterlesen

13/03/2015
pathébaby

Kino Geschichten

Mäin éischte Kontakt mat Film a Standbiller

Wéi ech 1947 – ech war 14 Joer al – um Späicher onsem ale verstëbste Filmprojekter „Pathé Baby“ mat Handkuerbel erëm begéint sinn, huet dat mech u meng éischt Kinoserliefnesser erënnert. Dat war virum Krich, wann am Wanter mäi Papp doheem owes an der Stuff  9,5-mm Filmer gewisen huet: Weiterlesen

20/10/2014
cemetery

Entstehung des amerikanischen Militärfriedhofes bei Hamm

An einem Sonntagmorgen im Januar 1945, radelte ich zu früher Stunde, es dunkelte noch, nach Schaedhof, um eine Flasche Milch zu hamstern. Dort wirtschaftete ein Pächter polnischer Herkunft namens Witkowski. Als ich ankam, erzählte er eben seiner Frau, dass eine amerikanische Delegation auf dem Flurdreieck zwischen Flëppekräizbierg, Eisenbahnlinie und Schaedhof gewesen sei, weil dort ein Soldatenfriedhof vorgesehen sei. Eine wichtige Entscheidung, die den Bauer sehr betroffen machte, eine Mitteilung, die ihm zu groben Flüchen Anlass gab. Es war seine Art, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit fürchterlich zu fluchen. So erfuhr er, dass er sein bestes Ackerstück verlor, idyllisch gelegen, eingekeilt zwischen Buchenwäldern, mit fruchtbarer Erde, auf dem noch im letzten Herbst ergiebig Weizen geerntet worden war. Weiterlesen