19/10/2015
Handschuhe

Nanns Märri strickte immerfort

Nanns Märri wohnte mit ihrem Mann Pieri und einer Kinderschar in Eisenborn in einer Leibeigenenhütte, die es um 1920 noch gab. Die Hütte stand in der „Schnuddelgaass“, die damals nicht geteert war. Man kann sich vorstellen, wie sie bei regnerischem Wetter aussah: man konnte im Lehm schlittern. Von der Straße aus sah man Märris Bett an der Wand stehen, denn die Tür stand meist offen. Morgens schleuderte Märri mit großer Geste den Inhalt eines riesigen Nachttopfs in die Gasse. Weiterlesen